Männer sind rational, Frauen emotional. Männer sind geborene Führungskräfte, Frauen kümmern sich lieber um andere. Solche Aussagen sind tief in unserer Gesellschaft verankert – doch sie sind nicht die Realität, sondern Ausdruck von Geschlechterstereotypen. Sie prägen, wie wir über Geschlechter denken, wie wir uns selbst sehen und welche Erwartungen an uns gestellt werden.
Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem, das oft als Ergebnis von Erziehung, Kultur oder Gruppenzugehörigkeit betrachtet wird. Doch eine aktuelle Analyse zeigt, dass nicht nur diese Faktoren, sondern auch individuelle Denkstrukturen eine wesentliche Rolle spielen.
In der heutigen digitalen Ära entstehen ständig neue Begriffe und Phänomene, die unser Verständnis von Geschlechterrollen und sozialen Dynamiken beeinflussen. Eines dieser Phänomene ist das sogenannte "Pick-Me Girl". Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff, und welche Implikationen hat er aus feministischer Sicht?