Am Samstag, den 24. Januar 2026, haben die Jusos Köln im Rahmen ihrer Unterbezirksdelegiertenkonferenz (UBDK) ihren neuen Vorstand gewählt und zugleich eine positive Bilanz des politischen Jahres 2025 gezogen. Erstmals seit der Corona-Pandemie waren Delegierte aus allen neun Kölner Stadtbezirken vertreten.

Im politischen Rechenschaftsbericht wurde deutlich, welchen Beitrag die Jusos Köln im vergangenen Jahr für die SPD in Köln geleistet haben. Neben zahlreichen Bildungs- und Veranstaltungsformaten begleiteten die Jusos erfolgreich die Bundestags- und Kommunalwahlkämpfe. So konnte Sanae Abdi ihr Direktmandat für den Deutschen Bundestag verteidigen. Bei den Kommunalwahlen im September zogen sieben Jusos in den Rat der Stadt Köln ein, sechs davon über ein direkt gewonnenes Mandat. Mit der Ernennung von Maria Helmis-Ahrend zur Bürgermeisterin der Stadt Köln übernehmen junge Sozialdemokrat*innen weiterhin Verantwortung in zentralen Funktionen.

Neuer Vorstand der Jusos Köln

Nach der Entlastung des bisherigen Vorstands wurde Leon Boness (Rodenkirchen) erneut zum Vorsitzenden der Jusos Köln gewählt.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Nazar Yildiz (Mülheim) und Kathrin Tekath (Lindenthal) gewählt.
Tim Hompesch (Innenstadt) wurde in seinem Amt als Geschäftsführer bestätigt, Darja Berezhniy (Chorweiler)komplettiert den geschäftsführenden Vorstand.

In den Unterbezirksvorstand wurden außerdem gewählt:
Jana Stojceska und Mats Brändel (beide Nippes),
Hannah Schulze-Zurmussen und Christian Keimer (beide Innenstadt),
Adil Sengün (Mülheim) sowie Paula Altebäumer (Lindenthal).

Der neue Vorstand spiegelt damit sowohl die geografische Breite der Kölner Stadtbezirke als auch die inhaltliche Vielfalt der Jusos Köln wider.

In der Antragsberatung befasste sich die Konferenz mit insgesamt 35 Anträgen aus den Stadtbezirken. Zentrale Debatten drehten sich um die soziale Ausgestaltung einer möglichen Kölner Olympiabewerbung, um Alkoholprävention sowie um niedrigschwellige Verbesserungen für Schwangere, Gebärende, Stillende und Hebammen. Auch Fragen einer sicheren und geschlechtergerechten Stadtgestaltung nahmen breiten Raum ein. Für das Jahr 2026 setzen die Jusos Köln einen klaren feministischen Schwerpunkt und wollen das wahlkampffreie Jahr für programmatische Arbeit und politische Impulse nutzen.

Ein besonderer Dank galt den scheidenden Vorstandsmitgliedern, allen voran der bisherigen Co-Vorsitzenden Sami Berhane. Sie hat den Verband in den vergangenen zwei Jahren maßgeblich geprägt und einen wichtigen Beitrag zu den Wahlerfolgen der Jusos und der SPD in Köln geleistet. Ihr politisches Engagement wird sie in dieser Wahlperiode im Sportausschuss der Stadt Köln fortführen.

Ebenfalls aus dem Unterbezirksvorstand verabschiedet wurden Hannah Strobel (Innenstadt), zuletzt zuständig für die Schriftführung, sowie Dennis Schnittke (Ehrenfeld), der als stellvertretender Vorsitzender ausscheidet. Dennis bleibt dem Verband als kooptiertes Mitglied erhalten, nachdem er im September in den Juso-Landesvorstand NRWgewählt wurde.

Aus dem Kreis der Beisitzer*innen wurden verabschiedet:
Amira Jörissen (Lindenthal), die sich künftig verstärkt im feministischen Netzwerk Roter Salon und in der Awareness-Arbeit engagieren wird,
Melina Hammer (Innenstadt), die ihre Arbeit in der neu gegründeten Awareness-AG fortsetzt,
Dominik Griese (Lindenthal), der insbesondere die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Jusos Köln geprägt hat und seine Expertise im Team von Sanae Abdi einbringt,
Lukas Behrenbeck (Innenstadt), langjährig aktiv u. a. im Arbeitskreis Ökologie und Umwelt,
Benno Pütz (Rodenkirchen), ebenfalls im AK Ökologie und Umwelt engagiert,
sowie Lea Verse (Mülheim), die nach dem Gewinn ihres Direktmandats im Wahlkreis Dünnwald als Ratsfrau aus dem JUBV ausscheidet und heute gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion ist.