Die Jusos Köln unterstützen die „Fridays for Future“ Demonstrationen und fordern die Schulen auf, die Schüler*innen für die Demos frei zu stellen!

Seit mehreren Wochen finden zum Schutz des Klimas und zu einer umsichtigeren Umweltpolitik Fridays for Future Demonstrationen statt. Auch in Köln protestieren mehrere Schüler*innen und Studierende für einen stärkeren Klimaschutz. „Wir begrüßen den Aktionismus, den die Schüler*innen jeden Freitag zeigen. Es ist wichtig, dass bereits junge Menschen in unserer Gesellschaft für ihre eigenen Meinungen einstehen können.“ äußert sich Lena Snelting (Vorsitzende der Jusos Köln).

Die Jusos Köln sehen es kritisch, dass es keine einheitlichen Regelungen für die Demonstrationen gibt. Besonders an Schulen gestaltet es sich problematisch, wenn Schüler*innen an den Demonstrationen teilnehmen möchten. Schüler*innen werden nicht ohne weiteres vom Unterricht frei gestellt. Dazu Mattis Dieterich (Beisitzer im Vorstand und ehemaliger Schüler*innenvertreter) „Schülerinnen und Schüler sollten ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, die Möglichkeit haben, an den Demos teilzunehmen. Es gehört auch zu ihrem demokratischen Grundrecht ihre Meinung frei zu äußern.“

Seitens der Landesregierung wird damit gedroht, dass Schüler*innen, die wegen der Demonstrationen am Unterricht fehlen, diese als Fehlzeiten auf ihrem Zeugnis vermerkt bekommen. Die Jusos Köln empfinden diese Maßnahmen als äußerst undemokratisch und sehen es als autoritären Zwang um sich nicht mit den Forderungen der Schüler*innen auseinandersetzen zu müssen.

„An einer Demo teilzunehmen ist ein wichtiger Grundbaustein der demokratischen Partizipation und kann im Bereich der politischen Weiterbildung ein wichtiges Element sein. Wir nehmen es auf keinen Fall hin, dass auf diese Weise mit den Schülern und Schülerinnen umgegangen wird und fordern die Schulen auf, die Schülerinnen und Schüler für den Zeitraum der Demo frei zu stellen.“, sagt Lena Snelting abschließend.

Die Jusos sind die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD. Wir sind ein sozialistischer, feministischer, antifaschistischer und internationalistischer Richtungsverband. Bei uns engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren und setzen sich für eine gerechtere Gesellschaft ein. Unsere Grundwerte sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Die Pressemitteilung kann man hier herunterladen.

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