Mit der Demo am 14. Februar, um 15 Uhr, vor dem Rathaus setzt sich die „Bürgerinitiative Gesamtschule Rondorf“ für eine Gesamtschule in Rondorf und gegen das geplante Gymnasium ein!

Nach der Entscheidung im Kölner Schulausschuss gegen eine neue Gesamtschule in Rondorf unterstützen die Jusos Köln unterstützen die Forderung der „Bürgerinitiative Gesamtschule Rondorf“ nach einer neuen Gesamtschule im Kölner Süden. Um in der Öffentlichkeit für die Gesamtschule zu werben, rufen sie dazu auf, an der Demonstration am 14. Februar, um 15 Uhr, vor dem Rathaus (Theo-Burauen-Platz) teilzunehmen.

Der Schulentwicklungsplan sah ursprünglich vor, in Rondorf eine Gesamtschule zu bauen. Dafür hatten sich zuvor die Bezirksvertretung Rodenkirchen sowie die Schulleiter im Stadtbezirk mehrheitlich ausgesprochen. Diese Entscheidung wurde jedoch im Schulausschuss am 05. November 2018 von den Mehrheitsparteien zu einem Gymnasium abgeändert. Nun soll vom Stadtrat am 14. Februar das Gymnasium in Rondorf beschlossen werden.

Der Bezirksbürgermeister von Rodenkirchen, Mike Homann (SPD), hat zuletzt in einem offenen Brief an die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker dazu aufgefordert, die Entscheidung zugunsten einer Gesamtschule zu treffen. Der Brief wurde von fast allen Schulleitern der Schulen im Stadtbezirk Rodenkirchen unterschrieben. Die Meinung der Experten und der Bezirksvertretung wurde jedoch wissentlich von CDU, Grünen und FDP ignoriert.

Dabei sprechen sehr viele Gründe für eine neue Gesamtschule in Rondorf: Die bisherigen Gesamtschulen müssen bereits jetzt jedes Jahr etliche Schüler ablehnen, da keine weiteren Plätze vorhanden sind. Diese Situation wird sich mit dem Neubaugebiet Rondorf Nord-West mit circa 1.300 neuen Wohneinheiten und circa 4.000 neuen Bürgern mit vielen neuen Familien stark verschärfen. Zudem läuft die einzige Hauptschule im Stadtbezirk Rodenkirchen aus und einige Kinder müssten deshalb ohne neue Gesamtschule eine Schule außerhalb des Stadtbezirks besuchen. Dies würde einen sehr weiten Schulweg von teilweise über einer Stunde bedeuten. Das ist absolut unzumutbar. Zudem hätte die Gesamtschule einen Zug mehr als das Gymnasium und würde so 150 Schülern mehr einen Schulplatz garantieren.

„Wir, die Jusos Köln, fordern die Mehrheitsparteien im Stadtrat auf, keine Klientelpolitik mehr zu betreiben und für das Wohl der Kinder im Schulentwicklungsplan eine Gesamtschule zu beschließen. Denn die Gesamtschule ist die einzig sach- und bedarfsgerechte Schulform für eine weiterführende Schule in Rondorf. Die Jusos Köln sind daher über die Bürgerinitiative „Gesamtschule Rondorf“ sehr erfreut und werden diese bei der Demonstration am 14.02 aktiv unterstützen“, so die Jusos-Köln-Vorsitzende Lena Snelting.

Man kann die Pressemitteilung hier herunterladen.

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